Geschichte Gründung Geschichte Die Geschichte der Genossenschaft Elektra ALH 1913 Gründung der Genossenschaft Elektra Aeschlen-Kurzenberg-Buchholterberg 17. August 1918 Eigentliche konstituierende Generalversammlung und Änderung des Namens in "Genossenschaft Elektra Aeschlen-Linden-Heimenschwand. 1936 Umbau der Verteilanlage auf Normalspannung 220/380 Volt. 1944 Wurde das Verteilungsnetz von Otterbach käuflich erworben. 50 Jahre Genossenschaft Elektra Aeschlen-Linden-Heimenschwand 1913 – 1963 Mit dem Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts, dem Jahrhundert des technischen Fortschrittes, ist auch die Elektrizität und deren Verwendungsmöglichkeiten in den Vordergrund gerückt. Grosse moderne Elektrizitätswerke wurden gebaut, Bahnen elektrifiziert, Städte und Dörfer mit elektrischem Strom für Licht, Kraft und Wärme versorgt. Dagegen hatten die Gebiete abseits der Städte und grossen Kommunikationslinien am Segen der Elektrizität nur wenig oder überhaupt keinen Anteil. Die Entwicklung der Elektrotechnik und der Fortschritt im Kraftwerkbau führte in den Jahren 1910 bis 1914 zu Energieüberschüssen im Kanton Bern. Diese Tatsache und der Ruf nach besserem Licht und einfacheren Kraftquellen hatten die Voraussetzungen zum Anschluss dieser Gebiete an die bernische Stromversorgung geschaffen. Mit Beginn des ersten Weltkrieges und dem darauffolgenden Mangel an Kohle, Petroleum und Benzin, kam der im Lande gewonnenen elektrischen Energie entscheidende Bedeutung zu. In raschem Tempo wurden alle andern Lichtquellen verdrängt und in starkem Masse wurde die Elektrizität auch zur Erzeugung von Triebkraft und Wärme verwendet. Wenn der Stromverbrauch bei den BKW 1913 ca. 58 Millionen kWh war, so betrug er 1919 bereits 210 Millionen kWh. Im Blick auf diese Entwicklung ist es denn auch verständlich, wenn im Jahre 1912 an der Schul- und Kirchgemeindeversammlung in Linden von einer Interessentengruppe der Antrag angebracht wurde, der Gemeinderat möchte sich für die Zufuhr der Elektrizität einsetzen. Der damalige Gemeindepräsident, Johann Berger, Grossrat, Linden, wurde gleichzeitig beauftragt, in dieser Sache mit den Einwohnergemeinden Aeschlen, Ausserbirrmoos, Innerbirrmoos, Otterbach und Buchholterberg Rücksprache zu nehmen. Ebenso wurde eine Kommission ernannt, welche mit den BKW einerseits und den Interessenten der Gemeinde andererseits zu verhandeln hatte. Die BKW erklärten sich bereit, die Primär- und Sekundärleitungen zu erstellen, jedoch mit der Voraussetzung, dass eine Genossenschaft, welche in das Handelsregister einzutragen sei, gegründet werden solle. Am 31. Januar 1913 wurde die zur Gründung einer Genossenschaft interessierte Bevölkerung zu einer Versammlung im Schlegwegbad einberufen, an welcher Johann Berger, Linden, als Tagespräsident und G. Zimmermann, Linden als Tagessekretär amtierten. Ohne grosse Diskussionen wurde die Gründung einer Genossenschaft unter dem Namen „Genossenschaft Elektra Aeschlen-Kurzenberg- Buchholterberg“ beschlossen und ein elfköpfiger Vorstand wie folgt gewählt: Präsident: Johann Berger, Grossrat, Linden Sekretär: Gottfried Zimmermann, Gemeindeschreiber, Linden Kassier: Albert Scheidegger, Handlung, Heimenschwand Mitglieder: Fritz Beutler, Grossrat, Heimenschwand Johann Beutler, Wirt, Heimenschwand Fritz Mathys, Hotelier, Schlegwegbad Jakob Linder, Zimmereigeschäft, Jassbach Karl Bühlmann, Mechaniker, Jassbach Christian Grossglauser, Grafenbühl, Linden Gottfried Reusser, Hubel, Aeschlen Johann Beutler, Neuhaus, Aeschlen 1963 Festschrift zu 50 Jahre Elektra ALH